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Käspressknödel

Bergzeit ist Auszeit. Und dieses Gefühl der Entschleunigung und der Zufriedenheit wollte ich mir nach Hause holen. Ich weiß, es ist sehr gefährlich, Hüttenessen zu Hause nachzukochen, das ist ähnlich schwierig wie Wein aus dem Urlaub zu kaufen und zu Hause zu trinken, doch ich muss gestehen, diese Käspressknödel haben mir tatsächlich einen Bergmoment zu Hause beschert. Das liegt wahrscheinlich auch an dem leckeren Heumilch Bergkäse, der sich in den Knödeln wiederfindet.

Für die Knödel verwendet man alte Brötchen, da ich immer selbstgemachte Burgerbrötchen eingefroren habe, habe ich diese genommen. Es funktioniert auch mit normalen Brötchen, Laugengebäck (kann ich mir geschmacklich sogar sehr gut vorstellen) oder im Zweifel mit Toastbrot.



Und so funktioniert’s:
Zwiebel klein schneiden und in Öl glasig dünsten. Brötchen in Würfel schneiden und in der erwärmten Milch einweichen. Zwiebeln zu den Brötchenwüfeln geben, Mehl dazu, Eier, Kräuter, Gewürze und den in Würfel geschnittenen Bergkäse. Alles vermengen und mit einem Löffel Leibchen formen. Wer es sehr deftig mag, kann die Leibchen direkt in einer Pfanne goldbraun braten, wer anschließend noch etwas Sport machen möchte, kann die Leibchen auch bei 180Grad im Backofen ca.15min backen oder 8min in der Heißluftfriteuse.

 



Käspressknödel passen hervorragend zu Sauerkraut oder auch als Suppeneinlage. Ich habe sie mit Sauerkraut und grünem Blattsalat gegessen.

Ihr braucht für die Knödel:

  • 200g Brötchen (oder Laugengebäck oder im Zweifel auch Toastbrot)
  • 50g Dinkelmehl
  • 125ml Hafermilch
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • 100g Heumilch Bergkäse
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer

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